CFO fragt: Wie berechnet man den ROI von Empatyzer mit vorhandenen Daten?

TL;DR:

  • Berechnet den Einfluss von Empatyzer relativ zu eurem eigenen Baseline und dem zeitgleichen Markttrend.
  • Zieht vor der Zuschreibung an das Tool den Markttrend (z. B. Fluktuation ±5%) ab.
  • Übersetzt Änderungen bei Fluktuation, Abwesenheit, Onboarding‑Zeit, Verzögerungen und Eskalationen in Geldwerte und berechnet ROI = (Nutzen − Kosten)/Kosten.

Um den ROI von Empatyzer seriös zu ermitteln, definiert zunächst für jede Kennzahl (Fluktuation, Abwesenheit, Onboarding‑Dauer, Verzögerungen, Eskalationen) ein Baseline‑Fenster vor dem Rollout und zieht parallel den Markttrend für denselben Zeitraum heran. Berücksichtigt, ob der Markt von Natur aus steigende oder sinkende Fluktuation/Abwesenheit zeigt (z. B. ±5%) und korrigiert das erwartete Ergebnis um diesen Trend, bevor ihr Effekte dem Tool zuschreibt. Wählt ein sinnvolles Attributionsfenster für die Wirkung (häufig 6–12 Monate) und, falls möglich, eine Kontrollgruppe oder ein Difference‑in‑Differences‑Modell. Die Differenz zwischen dem beobachteten Ergebnis nach Einführung und dem um den Trend bereinigten erwarteten Ergebnis ist der Roh‑Effekt, der Empatyzer zugerechnet wird. Übersetzt jeden Effekt in Euro: vermiedene Austritte × Ersatzkosten pro Mitarbeitenden; reduzierte Fehlzeitstage × Tageskostensatz; eingesparte Onboarding‑Stunden bis zur vollen Produktivität × Stundensatz; Verzögerungen als entgangene Einnahmen oder Projektkosten; Eskalationen als eingesparte HR/Manager‑Stunden × Stundensatz. Summe der Einsparungen ergibt den jährlichen Nutzen; davon zieht ihr die Gesamtkosten von Empatyzer ab (Lizenzen, minimales HR/IT‑Support, Kommunikation). Berechnet ROI = (Nutzen − Kosten)/Kosten und zeigt zusätzlich die Amortisationsdauer. Für Glaubwürdigkeit führt eine Sensitivitätsanalyse mit pessimistischen, Basis‑ und optimistischen Szenarien für Markttrend und Kostenannahmen durch. Wenn die Datenlage es erlaubt, nutzt statistische Tests oder Regressionsmodelle, um die Signifikanz der Änderungen zu prüfen und Effekte anderer Initiativen zu kontrollieren. Reportet quartalsweise und ergänzt Leading‑Indikatoren, etwa mehr abgeschlossene Mikro‑Lerneinheiten oder weniger HR‑Anfragen, die künftige Benefits ankündigen. Abschließend stellt den Nettowert und Skalierungsszenarien dar, um dem Vorstand eine fundierte Entscheidung über eine Ausweitung zu ermöglichen.

Kurz: vergleicht vs. Baseline und Markttrend, rechnet Effekte in Euro um, zieht Kosten ab und macht Sensitivitäts‑ sowie statistische Tests für einen belastbaren ROI.

Autor: Empatyzer

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