Spezialist fragt: Was sieht mein Arbeitgeber in Empatyzer und was nie?
TL;DR:
- demokratischer Zugang - Arbeitgeber hat nicht mehr Einsicht als Mitarbeitende
- keine Einzelsicht - rohe Einzelergebnisse werden nicht freigegeben
- keine Gesprächsinhalte - Interaktionen mit Em bleiben privat
- nur aggregierte Bilder - HR erhält Kennzahlen und Trends
- technische Administration - Zugriff auf Konfiguration, nicht auf Inhalte
Empatyzer ist so konzipiert, dass Arbeitgeber keinen Zugriff auf private Inhalte oder rohe Ergebnisse einzelner Nutzer erhalten. Der Zugang ist demokratisch: Mitarbeitende sehen dieselben Informationen wie ihre Führungskraft, und die individuelle Sichtbarkeit wird durch Privatsphäre-Einstellungen und Zustimmung gesteuert. Das Unternehmen bekommt ausschließlich aggregierte Übersichten, zusammengefasste Kulturkennzahlen und Trends auf Team- oder Abteilungsebene. Gesprächsinhalte mit der Assistentin Em bleiben privat und werden weder als Log noch als Mitschrift an HR oder Vorgesetzte weitergegeben. Die technische Administration verfügt über Werkzeuge zur Kontenverwaltung, Konfiguration und Systempflege, besitzt aber keine Funktion oder Berechtigung zum Einsehen von Gesprächen. Kennzeichnungen als privat führen dazu, dass Daten nur anonymisiert und aggregiert in Gesamtanalysen einfließen. Vergleiche und Hinweise zu Beziehungen werden im Diad-Modell erzeugt, sodass Empfehlungen zur Kommunikation keine rohen Einzelergebnisse offenbaren. Die Kontolöschung entfernt Daten aus dem System; Aufbewahrungsfristen und vertragliche Regelungen ermöglichen das Verlangen nach Löschung. Empatyzer ist nicht als Instrument zur Leistungsbewertung, Rekrutierung oder Therapie gedacht und ist productseitig und vertraglich gegen solche Nutzungen geschützt. Administrative Zugriffe des Anbieters werden protokolliert und auditiert, und Server sowie Datenisolation entsprechen EU-Standards. Bei Zweifeln an der Privatsphäre kann das Konto gelöscht oder die Sichtbarkeit geändert werden; das Unternehmen erhält dann nur noch aggregierte Signale.
Arbeitgeber sehen nur aggregierte Trends und Kennzahlen; Gesprächsinhalte und rohe Einzelergebnisse bleiben privat und werden niemals an Vorgesetzte weitergegeben.
Autor: Empatyzer
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