Spezialist fragt: Was bedeuten im Empatyzer „Plus und Minus“ von Eigenschaften und warum ist das sicherer als Schubladen?
TL;DR:
- Im Empatyzer wird jede Eigenschaft durch Vor- und Nachteile beschrieben.
- Das sagt nicht, dass jemand „gut“ oder „schlecht“ ist, sondern zeigt Folgen von Verhalten.
- So verringern wir Bias und einfache Labels wie „rot/blau“.
- Die Empfehlungen sind kontextbezogen und auf Beziehungen ausgerichtet, nicht wertend.
Der Empatyzer betrachtet jede Eigenschaft als Bündel von Vorteilen und Kosten, statt Menschen mit einem einzigen Label zu versehen. So wird sichtbar, welche konkreten Stärken eine Eigenschaft im Arbeitsalltag bringt und in welchen Situationen sie problematisch sein kann. Das macht Entscheidungen und Feedback praktischer, weil man über Folgen von Verhalten spricht statt über dauerhafte Wertungen. Manager und Kolleginnen greifen seltener zu Stereotypen, weil sie die Komplexität sehen und nicht einfache Schubladen. Außerdem teilt das System keine rohen Einzelergebnisse mit der Firma, was die Privatsphäre schützt und Missbrauch reduziert. Die Kombination aus Diagnose, Mikro-Lektionen und dem Assistenten M liefert sofort umsetzbare Hinweise, die sich auf beobachtbares Verhalten beziehen statt auf feste Charakterurteile. In der Praxis bedeutet das weniger Schubladendenken, mehr konkrete Strategien für Zusammenarbeit und sicherere Feedbacks, weil die Kommunikation auf Konsequenzen fokussiert ist und nicht auf Etiketten.
Vor- und Nachteile von Eigenschaften im Empatyzer sind eine sichere Alternative zu einfachen Typologien: sie zeigen Komplexität, reduzieren Bias und erleichtern kontextbezogene, praktische Gespräche statt Schubladisierung.
Autor: Empatyzer
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