Spezialist fragt: Was bedeutet der Privatsphäre‑Modus im Empatyzer und welche Folgen hat er?
TL;DR:
- Ich sehe andere; andere sehen mich nicht.
- Andere erhalten keine Ratschläge „über mich“.
- Gespräche mit Em bleiben privat.
- In Berichten verwischt mein Punkt und ist kaum identifizierbar.
Der Privatsphäre‑Modus im Empatyzer bedeutet, dass du entscheidest, wer dein Profil und deine Antworten für Ratschläge und Berichte nutzen kann. Bei voller Privatsphäre siehst du die Profile anderer, aber sie sehen dein Profil nicht und können dich nicht für eine Ratschlag‑Auswahl anklicken. Em wird keine 'über mich'‑Ratschläge für andere generieren. Deine Antworten und der Chat mit Em bleiben privat und gelangen nicht zu HR oder Vorgesetzten; der Gesprächsinhalt bleibt im System. Auf Unternehmensebene verschwinden deine Daten nicht sofort: bei aktivierter Privatsphäre wird dein Beitrag mit anderen geblendet und verliert die Identifizierbarkeit. Löscht du dein Konto, entfernst du dich vollständig aus den Aggregaten und dem System. Wenn du der Vergleichserlaubnis zustimmst, können andere dagegen fragen, wie man mit dir spricht, und erhalten personalisierte Hinweise, die deine Einstellungen berücksichtigen. Die Standard‑Sichtbarkeit erleichtert die Nutzung von Dyaden und liefert genauere, vollständigere Ratschläge von Em, weshalb sie in den meisten Firmen empfohlen wird. Volle Privatsphäre schützt die individuelle Identität und ist in speziellen Fällen gerechtfertigt, reduziert jedoch die Treffsicherheit beziehungsbezogener Ratschläge und mindert den Nutzen mikro‑Lektionen, die auf andere Personen abgestimmt sind. Die Einstellungen sind reversibel, du kannst also testen: am Anfang kann Sichtbarkeit sinnvoll sein und du kannst sie später ändern, wenn Bedarf besteht. HR und Geschäftsführung haben keinen Zugriff auf rohe Einzelergebnisse; sie sehen nur aggregierte, verwischte Daten. Privatsphäre‑Modus heißt nicht, dass Funktionen komplett wegfallen — du kannst weiterhin den Em‑Chat und Mikro‑Lektionen nutzen und dein Team beobachten, aber Hinweise, wie andere mit dir reden sollten, sind eingeschränkt. Praktisch beeinflusst die Wahl vor allem, wie sichtbar du für Kolleginnen und Kollegen bist und wie nützlich Beziehungsratschläge werden. Wenn dir persönliche oder berufliche Privatsphäre wichtig ist, gibt der Empatyzer Kontrolle, aber es gilt, den Kompromiss zwischen Schutz und besserer Zusammenarbeit abzuwägen.
Kurz: du siehst andere, andere sehen dich nicht, es gibt keine 'über mich'-Ratschläge für andere, und in Berichten ist dein Anteil verwischt — mehr Privatsphäre zulasten genauerer Analysen und Ratschläge.
Autor: Empatyzer
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