Spezialist fragt: Was zeigt der „Ähnlichkeitsraum“ im Empatyzer und was darf man nicht daraus schließen?
TL;DR:
- Visuelle Karte der Profile — Anordnung der Profile zueinander
- Neugier und Verständnis für Vielfalt — Ausgangspunkt für Gespräche und Hypothesen, kein Urteil
- Worauf man nicht schließen sollte: kein „beliebt/wen man mag“, keine Bewertung, kein Ranking
Der Ähnlichkeitsraum im Empatyzer ist eine visuelle Karte, die zeigt, wie Nutzerprofile zueinander stehen. Er bewertet oder etikettiert nicht, sondern dient als diagnostisches Werkzeug, um Ähnlichkeiten und Unterschiede in Arbeitsstilen, Motivatoren und Kooperationspräferenzen sichtbar zu machen. So lässt sich besser nachvollziehen, warum Zusammenarbeit mit manchen leichter funktioniert und mit anderen Reibungen entstehen. Die Ansicht sollte Neugier wecken und zu erklärenden Fragen anregen, statt schnelle Schlüsse über Werte oder Sympathien zu ziehen. Aus dem Ähnlichkeitsraum darf man nicht ableiten, dass „diese Person beliebt ist“ oder „jener besser ist“, und er darf nicht als Grundlage für Ranglisten oder personalrechtliche Entscheidungen dienen. Sein Wert liegt darin, Gespräche zu unterstützen und konkrete Schritte vorzubereiten, um Kommunikation und Aufgabenverteilung zu verbessern. Die Ansicht ist nur ein Baustein der Diagnose und sollte immer im Kontext weiterer Informationen im Empatyzer interpretiert werden. Empatyzer lädt zur Exploration und zum Fragen ein, nicht zum Verurteilen. Praktisch ist der Ähnlichkeitsraum ein Startpunkt für Dialoge und für das Planen kleiner Anpassungen in der Zusammenarbeit. Beim Arbeiten mit ihm ist es sinnvoll, neugierig zu bleiben und Hypothesen durch Gespräche zu prüfen, nicht allein durch das Bild. So wird die Karte zu einem unterstützenden, nicht einschränkenden Werkzeug.
Zusammenfassung: Der Ähnlichkeitsraum hilft, Beziehungen zu verstehen und Gespräche anzustoßen, ersetzt aber keine Bewertung oder Rangliste.
Autor: Empatyzer
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