Manager fragt: Wann lohnt sich ein Gespräch mit Em am meisten — vor, während oder nach einem Konflikt?

TL;DR:

  • Am wirkungsvollsten vor einem Meeting — Em hilft, Sprache, Ziele und Szenario vorzubereiten.
  • Nach einem Konflikt unterstützt Em beim Deeskalieren, beim Zusammenfassen der Fakten und beim Vorbereiten konkreter Vereinbarungen.
  • Bei akutem Spannungsniveau lieber asynchron (Mail/Chat) arbeiten oder „morgen Gespräch“ als Trigger setzen.

Vor allem lohnt sich das Gespräch mit Em am meisten vor einem Meeting, weil Em dabei hilft, die Ziele zu ordnen, passende Formulierungen zu finden und mögliche Reaktionen der anderen Seite zu antizipieren. Die Vorbereitung mit Em reduziert Improvisation und das Risiko, dass die eigene Absicht falsch verstanden wird. Nach einem Konflikt hilft Em, Emotionen zu relativieren, Fakten zu strukturieren und konkrete Vereinbarungen vorzuschlagen, sodass die Sache schneller abgeschlossen werden kann. Bei hoher Anspannung ist synchrone Unterstützung schwer umzusetzen; deshalb sind asynchrone Formen wie ein Mail- oder Chat-Entwurf empfehlenswert. Em kann passende Wortlaute und einen neutralen Ton vorschlagen, was die Gesprächstemperatur senkt. Wenn sofort deeskaliert werden muss, kann Em schnell Fakten konsolidieren und einen sicheren nächsten Schritt vorschlagen. Der Trigger „morgen Gespräch" verlagert Emotionen ins Planbare und gibt beiden Seiten Zeit zum Abkühlen. Für den Manager ist eine kurze Session mit Em direkt vor dem 1:1 nützlich, um einen klaren Plan und messbare Erwartungen zu haben. Im Teamkontext hilft Em außerdem zu erkennen, wann eine Diskussion besser verschoben werden sollte, bis ein sachliches Vorgehen möglich ist. In asynchroner Kommunikation liefern fertige Entwürfe weniger Missverständnisse bei verteilten Teams. Em ersetzt nicht HR oder Therapie, entlastet diese aber, indem es praktische Formulierungen und Gesprächsstruktur liefert. Die beste Strategie ist daher, Em vor und nach Gesprächen zu nutzen und in Krisen asynchron einzusetzen, wobei der Trigger „morgen Gespräch" als sicherer Mechanismus zur Beruhigung dient.

Zusammengefasst: am meisten vor und nach dem Gespräch; in der akuten Phase asynchron arbeiten und „morgen Gespräch" als Trigger nutzen.

Autor: Empatyzer

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