Manager fragt: Was berücksichtigt Em im Empatyzer, bevor er Ratschläge gibt?

TL;DR:

  • Profil des Nutzers
  • Profil des Gesprächspartners
  • Kultur der Organisation und Kontext
  • Form des Berichtens und Struktur
  • Dynamik des Teams
  • Art der Situation: Feedback, Veränderung, Konflikt

Em beginnt mit dem Profil des Nutzers: Motive, Arbeitsstil und typische Stressreaktionen. Dann vergleicht er das Profil des Gesprächspartners, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen, die die Kommunikation beeinflussen. Die Organisationskultur wird berücksichtigt, weil sie Ton und Formalitätsgrad vorgibt. Berichtslinien und Hierarchie analysiert Em, um Machtverhältnisse und ihre Bedeutung für das Gespräch zu verstehen. Er bewertet Zusammensetzung und Dynamik des Teams, die Spannung verstärken oder mildern können. Zum Kontext gehört das Ziel des Gesprächs: informieren, korrigieren, Entscheidungen treffen oder deeskalieren. Em unterscheidet Situationen wie entwicklungsorientiertes Feedback, Kommunikation von Veränderungen oder Interventionen bei Konflikten und empfiehlt für jede Form passendere Sprache, Tempo und Abschluss-Schritte. Die Ratschläge sind auf die Dyade zugeschnitten, also auf die konkrete Paarbeziehung oder auf Person–Team-Settings. Systematisch vermeidet Em Wertungen und Etiketten, schlägt konkrete Formulierungen und Verhaltensweisen vor und benennt nächste Schritte sowie Vereinbarungen, die Emotionen in Fakten überführen. Dabei respektiert er Datenschutz und persönliche Grenzen.

Em berücksichtigt Profile beider Seiten, Kultur, Berichtslinien, Team und Situationsart, um sichere, praktikable Empfehlungen zu geben.

Autor: Empatyzer

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