CHRO/HRD fragt: Wofür kann HR die gewonnene Zeit nach Empatyzer nutzen?

TL;DR:

  • Strategische Prioritäten: Gestaltung von Richtlinien und Talententwicklung
  • Arbeit mit schwierigen Fällen: Mediationen, vertrauliche Angelegenheiten, Eskalationen
  • Tiefgehende Programme: Coaching, Führungskräfteentwicklung, Vorbereitung neuer Manager
  • Kultur und psychologische Sicherheit: Audits und Maßnahmen zur Verbesserung
  • Wo der Mensch gebraucht wird: Diagnosen, Mediationen und Personalentscheidungen

Das solltest du dir merken

Führungskräfte vermeiden es oft, um Hilfe zu bitten, weil sie befürchten, das könnte als mangelnde Kompetenz ausgelegt werden. Em schafft einen sicheren Raum, weil das System Menschen nicht bewertet und nicht mit Recruiting-Prozessen verknüpft ist. Diese vertrauliche zwischenmenschliche Kommunikation bei der Arbeit mit einem virtuellen Coach ermöglicht es, Szenarien frei zu testen und aus Fehlern zu lernen – ohne Zuschauer. So gewinnen Führungskräfte schneller Routine in schwierigen Gesprächen.

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Die Einführung von Empatyzer entlastet HR von täglichen, repetitiven Beratungen und schafft wertvolle Zeit. Diese sollte vorrangig in strategische Aufgaben fließen: Entwicklung von Talent- und Kompetenzpolitiken, messbare Diversity- und Inklusionsprogramme und enge Partnerschaften mit dem Business bei Prioritäten und Halteplänen. Zugleich bietet sich Raum für die Bearbeitung schwieriger, vertraulicher Fälle, für Mediationen, Eskalationen und rechtlich heikle Situationen, die menschliche Urteile und Diskretion erfordern. HR kann tiefer gehende Entwicklungsformate ausbauen, etwa Coaching für Führungskräfte, Programme für First-Time-Manager und transformative Workshops, sowie gezielt Kultur und psychologische Sicherheit durch Audits und Abhilfemaßnahmen stärken. Zudem lohnt sich die Analyse aggregierter Empatyzer-Daten, um systemische Änderungen anzustoßen, inklusive Anpassungen für Neurodiversität und Arbeitsplatzanpassungen. Schließlich ermöglicht die freiwerdende Zeit Investitionen in interne Kompetenzen: Ausbildung von HRBPs, Mentoring und die Optimierung von HR-Prozessen und Kennzahlen, sodass HR präventiv statt reaktiv handelt und so Fluktuation reduziert sowie Engagement und wahrgenommene Wertschätzung steigert.

Klar verteilte Aufgaben helfen HR, strategischer zu arbeiten und sich auf Bereiche zu konzentrieren, in denen menschliche Präsenz den größten Mehrwert bringt.

Autor: Empatyzer

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