CHRO/HRD fragt: Warum geben wir keine Daten zu einzelnen Personen weiter?
TL;DR:
- Risiko von Bias und Fehlinterpretationen
- Erfordert psychometrische Fachkenntnis
- Essenzialisierung und Etikettierung schadet Menschen
- Freigabe kann Schaden und Missbrauch verursachen
- Die Firma erhält Wirkung und Empfehlungen statt roher Zahlen
Rohdaten einzelner Personen geben wir nicht weiter, weil sie ohne fachliche Deutung praktisch keine Grundlage für richtige Entscheidungen liefern. Die Interpretation braucht psychometrische Kompetenzen und kontextuelles Wissen; fehlt beides, entstehen falsche Schlüsse und verstärkte Biases. Einzelprofile laden leicht zu Vereinfachungen und Essenzialisierung ein: Personen werden anhand weniger Kennzahlen etikettiert, was Vorurteile stärkt und Karrieren oder Teambeziehungen schaden kann. Empatyzer produziert stattdessen aggregierte Befunde und konkrete Empfehlungen – ein aufbereitetes Ergebnis, das sofort nutzbar ist. Das System verarbeitet Daten sicher und wertfrei und gibt Ratschläge, die an Beziehungskonstellationen und Kontext angepasst sind. Die Weitergabe roher Einzelwerte würde zudem das Risiko von Missbrauch in Jahresgesprächen, Recruiting oder internen Machtspielen erhöhen. Selbst erfahrene Psychologen können Einzelergebnisse falsch deuten, deshalb liefern wir Trends und Aggregationen. Aggregate helfen, kulturelle Risiken, Schulungsthemen und Interventionsfelder zu erkennen, ohne die Privatsphäre einzelner zu gefährden. Auch die Inhalte von Gesprächen bleiben geschützt: sie gelangen nicht an Vorgesetzte oder HR, Konten können gelöscht und Daten zurückgezogen werden. Diese Politik stärkt Vertrauen und Akzeptanz, die für den Erfolg des Tools auf Organisationsebene unerlässlich sind.
Wir geben keine personenbezogenen Rohdaten weiter, um Bias zu vermeiden, Privatsphäre zu schützen und der Firma einen praktischen Effekt statt roher Zahlen zu liefern.
Autor: Empatyzer
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