CFO fragt: Was bedeutet 12% Produktivitätssteigerung und wie kommunizieren?

TL;DR:

  • Behandle 12% als Benchmark aus Studien (z.B. Forschungsergebnisse), nicht als Garantiewert für jede Organisation.
  • Empatyzer wirkt indirekt über weniger Konflikte, kürzere Verzögerungen und effizienteres Onboarding — das sind messbare Proxy‑Metriken für Produktivität.
  • Kommuniziere die Zahl als Hypothese mit Annahmen, biete einen Pilot und konservative/realistische/optimistische Szenarien an; vermeide feste Zusagen.

Die Angabe „12% Produktivitätssteigerung“ ist typischerweise ein Durchschnittswert aus Studien zu langfristigen Programmen für Soft‑Skills und sollte als mögliches Benchmark, nicht als universelle Zusage verstanden werden. Solche Effekte entstehen meist erst über Monate bis ein Jahr, mit breiter Abdeckung und Verhaltensänderungen. Empatyzer beeinflusst Produktivität überwiegend indirekt: weniger eskalierte Fälle an HR, schnellere Klärung von Blockern, effektivere 1:1‑Gespräche, schnelleres Onboarding und geringere Reibung zwischen Teams — all diese Proxy‑Indikatoren führen zusammen zu besserer Ergebniserbringung. Deshalb empfiehlt es sich gegenüber dem Vorstand, konkrete Proxy‑KPI zu benennen (z. B. Anzahl Eskalationen, Durchlaufzeit von Tasks, Engagement‑Scores, Fluktuation) und die 12% transparent zu kontextualisieren: Quelle der Zahl, Zeithorizont, Abdeckungsgrad und alternative Szenarien mit niedrigeren oder höheren Werten.

Sage 12% als Benchmark/Hypothese mit klaren Annahmen und messbaren Proxy‑KPI, schlage einen Pilot mit konservativen Szenarien vor und vermeide absolute Prozent‑Garantien.

Autor: Empatyzer

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