CEO fragt: Was sind die 3 häufigsten Gründe, dass die Einführung von Empatyzer nicht wirkt, und wie verhindert ihr das?
TL;DR:
- Schlechtes Onboarding: zu viele formale Schulungen und übertriebene Präsentation statt natürlicher Adoption; Gegenmaßnahme: klare Botschaft, klarer Benefit und Start in einer Stunde bis wenigen Tagen.
- Erzwungene Nutzung: Druck und Abrechnungslogik erzeugen Widerstand; Gegenmaßnahme: Freiwilligkeit, klare Anonymität und minimale Kommunikation.
- Perzept als Kontrolltool: Angst vor Kontrolle und Datenmissbrauch; Gegenmaßnahme: standardmäßige Privatsphäre, kein Zugriff auf Rohdatenberichte und transparente Regeln.
Das kommt sehr selten vor, aber wenn, dann aus diesen drei Gründen. Empatyzer liefert kaum Wirkung, wenn er wie ein weiteres Pflichttraining behandelt wird: statt einer kurzen Info-Mail gibt es lange, schwere Einführungssessions, die Nutzer abschrecken. Setzt man auf Druck und „Reporting“, ersetzt das das natürliche Interesse und die Adoption sinkt. Eine weitere Falle ist die erzwungene Registrierung oder SSO, weil das das Gefühl unternehmensweiter Kontrolle verstärkt. Auch das Teilen von Rohdaten oder das Nutzen der Ergebnisse zur Leistungsbeurteilung verhindert Vertrauen. Wir begegnen dem mit klarer Datenschutzkommunikation, standardmäßig sicheren Einstellungen und ohne Zugang zu unverarbeiteten Reports. Praktisch lässt sich die Einführung in einer Stunde bis wenigen Tagen realisieren; erste Nutzungssignale sind in der Regel nach 7–30 Tagen sichtbar. Wir empfehlen den Start als Benefit, Freiwilligkeit und ein minimales Engagement von HR und IT, damit sich das Tool organisch verbreitet und HR-Ressourcen für wirklich relevante Themen frei bleiben.
Achten Sie auf einfache Einführung, Freiwilligkeit und Datenschutz — das minimiert Risiken und maximiert den Effekt von Empatyzer.
Autor: Empatyzer
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